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Dodekanes-Info Insel Kalymnos
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Informationen zur Dodekanes Insel Kalymnos
Museen
Das archäologische Museum Die Ortschaft Potia beherbergt das archäologische Museum mit seinen reichen Schätzen, den Schenkungen der Katerina Vouvalis und den archäologischen Funden, wie Werkzeuge und Keramikgegenstände, die aus den Höhlen der Hagia Barbara, Daskalio und Hiromandres stammen. Gold, Silber und Porzellan, sind die kostbaren Ausstellungsstücke, die Katerina Vouvalis, als Ehegattin eines märchenhaft reichen Händlers, an das Museum durch Schenkungen übergab. Zwei weitere Ausstellungsräume beherbergen Gegenstände aus der prähistorischen, historischen und byzantinischen Zeit. Skulpturen und Bauelemente runden die Ausstellung im Vorhof ab.
Das nautische Museum
Direkt neben dem Rathaus befindet sich, mit mehreren Räumen, das nautische Museum . Viele Ausstellungsstücke aus dem Leben der Schwammtaucher und den Sitten und Gebräuchen der Inselbewohner sind zu sehen. Fotos der Stadt, Anker aus Stein, Blei oder Eisen, Seefahrerkarten des 16 ten. und 17 ten.  Jh., Kompasse, Barometer, Meilenmeter, Taucheranzüge und Luft- pumpen, Funde aus Wracks, Steinkugeln, Rüsteisen, Schiffsleuchten, Teller mit nautischen Themen und kleine holzgeschnitzte Schiffsminiaturen, all dieses verschafft dem Besucher einen Einblick in die Geschichte und Vergangenheit der Insel. Und dann sind da noch persönliche Ausstellungsstücke der Insulaner, wie traditionelle Kostüme, Musikinstrumente und alte Möbel.
Das Volkskunstmuseum
Das Volkskunstmuseum, das traditionelle “Kalymnische” Haus, liegt an der Strasse nach Vothinous. Es zeigt Ausstellungsstücke, wie alte Geldmünzen, Bücher, Briefe, Waffen und Schwerter, Trachten, Webstühle, Stoffe und Haushaltsgegenstände. Ausserdem ist ein Familienbett, "Krevatos", mit Kinderwiege und Couch zu sehen. Wenn man einen Einblick in das Leben und Wirken der Einwohner von Kalymnos gewinnen will, so ist der Besuch dieser Museen unumgänglich.
Wichtige Orte der Insel
Kalymnos oder Pothia )
Kalymnos oder auch Pothia genannt, ist Haupt - und Hafenstadt der Insel Kalymnos. Ein dicht bebauter Ort, der sich über die Hänge ins Tal erstreckt. Weisse und farbige Häuser und Villen stehen in herrlichem Kontrast zum Gestein der Umgebung. Die Landschaft im Tal zeigt Pinien und Zypressen mit weiss gekalkten Stämmen an den Strassenseiten.
Vathi:
Vathi ist eine grüne Oase am Ende eines Tales. Mit nur wenigen Häusern in einer geschlossenen Bucht, erweckt es dennoch das Bild eines dichtbebauten Gebietes. Mit ca. 500 - 600 Einwohnern liegt Vathi ca. 13 km von Pothia entfernt. Reste einer Akropolis und eines Tempels sind Zeugen der Besiedlung seit der neolithischen Zeit. Die Siedlung Rina wurde zu Beginn des 15 ten. Jh. von Piraten zerstört. Da, wo einst die prachtvolle Kirche der Heiligen Irene war, steht heute eine der gleichen Heiligen geweihte Kapelle.
Emborios:
Ein ruhiges, strandnahes Dorf mit nur wenigen Einwohnern, die sich mit der Landwirtschaft, der Viehzucht und der Fischerei beschäftigen. In der Antike blühte Emborios als Handelszentrum, auf Grund der von den Inseln Kalavros und Telendos geschützten Lage, auf. Die Siedlung liegt 24 km nordwestlich von Pothia.
Massouri:
An der Westküste der Insel liegt der Ort Massouri, ein Ferienzentrum, nur wenige Kilometer von Mirties entfernt. Dem Besucher bietet sich ein herrliches Panorama zur Insel Telendos. Zur Ortschaft Pothia sind es ca. 9 km  
Mirties:
Ein in Strandnähe der Westküste gelegener Ort, der seinen Namen dem Myrtenstrauch verdankt. Mirties liegt genau gegenüber der Insel Telendos. Nur ca. 700 Meter trennen die beiden Inseln voneinander. Von Mirties aus fahren Boote nach Telendos. Getrennt wurde die Insel Telendos von Kalymnos durch das grosse Erdbeben im Jahre 535 n.Chr.. Mirties hat ca. 180 Einwohner. Die Ortschaft Pothia ist etwa 8 km entfernt.
Panormos:
Ein im Grünen liegender Ferienort. Die wunderschönen Stränden in Kantouni und Linaria locken zur Sommerzeit zahlreiche Touristen an. Panormos liegt in der Region der antiken Stadtgemeinde Mesou Dimou, oder auch Damou genannt. Die antike Stadtgemeinde Panormos liegt am heutigen Hafen. Panormos liegt ca. 5 km nordwestlich von Pothia und hat ca. 900 Einwohner.
Horio:
Horio ist die ehemalige Hauptstadt der Insel und liegt inmitten eines Tales. Der Ort liegt in der Nähe des antiken Damos, am Fusse der Burg. Horio ist das Herz von Kalymnos, wo die Traditionen überaus lebendig geblieben sind. In der Zeit von März bis Oktober herrscht hier ein reges Treiben. Geschäfte und Gastronomiebetriebe versorgen nicht nur die Touristen, sondern auch die Inselbewohner mit dem täglichen Bedarf. Horio hat 3.300 Einwohner und liegt 3 km nordwestlich von Pothia.
 
 
 
 
Sehenswürdigkeiten der Insel
Antike Monumente und archäologische Stätten, Burgen, Klöster und Kirchen. Die Statuen der Isidos aus Granit, die Statuenköpfe der Hygia und der Pothaea Aphrodite, Skopa (4Jh.v.Chr.). 
Der gigantische Rumpf einer Statue, die wahrscheinlich Asklipios darstellt, Portraits der Stifter, Werke des Malers Georgios Ikonomou. Auf einer Anhöhe, in der Nähe des Hafens und neben der Kapelle der Heiligen Irene, stehen die Überreste eines hellenistischen Turmes, samt gemauerter Umrandung (Ende der geometrischen bis Anfang der klassischen Zeit).
Burgen
Im Dorf Vathi befindet sich das Burgkloster der Mutter Gottes, Kira Psili. Das Kloster wurde an einem steil abfallenden Hang errichtet. Zu den Feiertage des Kirchenfestes dienen die Zellen des Klosters als Herberge für die Besucher. Auf einer steilen Anhöhe im Dorf Emborios befindet sich die Burg Kastri. Erhalten sind noch Überreste der zyklopischen Mauer und der Turm. Die Ruinen einer byzantinischen Burg finden Sie im Dorf Masouri . Die Legende spricht vom Prinzen, der Burg Kasteli, und seiner Liebe zur Prinzessin, der gegenüberliegenden Burg auf der Insel Telendos. Im Dorf Horio steht eine weitere byzantinische Burg, die zur Zeit der Kreuzzüge erbaut wurde. Sie war bis Anfang des 18ten Jh. noch bewohnt. Heute sind noch 9 kleine Kapellen erhalten.
Klöster und Kirchen          
                 
                                                          

 
 
Der Besucher findet das Kloster des “ Heiligen Savvas “ und das Kloster der “ Allerheiligen “ bei Pothia, das Kloster der “ Heiligen Katerina “, westlich des Dorfes Bothini, sowie in Panormos, hoch oben in steil abfallender Lage, Kantounidas, Kloster des Kreuzes, und das Kloster des Heiligen Panteleimon, auf einer Anhöhe am Rande eines Pinienwaldes erbaut, mit wunderschönem Blick auf den Ort Panormos und dessen Umgebung. Die Kirche Christi oder des Erlösers " Sotiros " steht in Pothia, deren Altarwand ein Werk des Holzschnitzers Gianouli Halepa ist. Ikonen und Wandmalereien der Kirche sind Werke von örtlichen Künstlern, wie Michalis Alachouzo, Sakellari Magli und Georgios Ikonomou. In Vathi ist die Kirche der Mutter Gottes und die Ruinen eines Tempels aus dem 7ten Jh. v.Chr., am Rande des Dorfes Metochi. Im Dorf Massouri, die Kapellen des Heiligen Johannes und der Mutter Gottes.
Die Kirche der Mutter Gottes, "Panhagia Galatiani", in der Bucht von Arginonda. In Myrties, die Kirche des Heiligen Johannes, "Melitsacha", mit Bauelementen aus Marmor und in Horio, die Kirche der Muttergottes, "Panhagia Kecharitomenis".
Heilquellen und Höhlen
Gut einen Kilometer westlich von Pothia befinden sich die Heilquellen Thermon mit schwefel- und radiumhaltigem Wasser. Dieses Wasser dient zur Linderung von Rheumatismus-und Arthritisbeschwerden. Soll aber auch zur Normalisierung von gynäkologischen Beschwerden, sowie Harn- und Magenstörungen hilfreich sein. In Pothia ist auch die Höhle der Nymphen, der Sieben Jungfrauen. In dieser Höhle sollen sich, der Legende nach, sieben junge Frauen zum Schutz vor den Piraten versteckt und dann den Weg zurück ins Freie nicht mehr gefunden haben. Weitere Höhlen befinden sich in Vathi ( die Höhle Daskalio ), in Massouri ( die Höhle des Heiligen Johannes ), an den Hängen der Berge von Klastani und Tsingoura ( Höhlen, die von den Urbewohnern bewohnt wurden ) und an den steilen Hängen rund um Emborios. Alle Höhlen sind einen Besuch wert.
Strände der Insel
In Pothia, Vathi und Emborios gibt es mehrere kleine Sand - und Kiesstrände. Auch kleine, uneinsehbare Felsbuchten laden zum Baden ein. Mit einem Boot erreicht man die Strände Amires, Drasonta, Pesonta, Palaeonisou, Sikatis und Petronta. Kiesstrände findet man in Mirties und Melitsaha. Bei Panormo ist der Strand von Plati Gialos, Kantouni und Linaria. Den schönsten Strand der Insel findet man in Massouri, aber auch Armeo und Arginonta bieten unverfälschte Natur.
Wem dieses nicht ausreicht, der kann mit einem Boot den kleinen Strand Hochlaka von Telendos aufsuchen.
Typische Speisen der Insel
Probieren Sie das gefüllte Lamm "Mououri", das hauptsächlich zum Osterfest, in einem Tongefäss, zubereitet wird. Zu den Spezialitäten gehört auch das siebenkörnige Brot "Eptasimo", mit Anis und Ouzo hergestellt, "Dolmades" - gefüllte Weinblätter, "Mirmiseli" -Gerstenzwieback mit Öl, Tomate und Käse, "Anama"- lokaler Wein, gegrillter Tintenfisch und "Spinialo" - eine jodhaltige Meeresfrucht mit Zitrone. Aber auch die traditionelle Süssspeise "Galaktombouriko" ist eine Sünde wert. 
 
 
 
 
 
 
 
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bearbeitet: 11.07.2011
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