Kalymnos Ist die viertgrösste Dodekanes Insel und ca. 6 Seemeilen nördlich von Kos gelegen. Täglich mit der Fähre oder den Ausflugsschiffen von Kos zu erreichen. Von Kos/Stadt nach Pothia ca. 1 Stunde, Kos/Mastichari nach Pothia ca. 45 Min. ( sehr unregelmässig und wetterbedingt. ). Weiterhin Fährverbindung von und nach Piraeus, Lesbos, Limnos, Naxos; Paros, Karpathos, Patmos, Tilos und Rhodos. Keine direkte Flugverbindung. Charterflüge von den meisten deutschen Flughäfen nach Kos, oder täglich von Athen mit griechischen Fluggesellschaften. Grösse der Insel Kalymnos: ca. 111 qkm Einwohnerzahl der Insel Kalymnos: ca. 18.200 Hauptort: Kalymnos Geographische Länge 26° 58’ 36’’ Geographische Breite 36° 56’ 49’’ Orte der Insel Kalymnos: Arginonta, Argos, Emborios, Horio, Kalymnos, Kantouni, Kamari, Linaria, Massouri, Metohi, Mirtis, Panormos, Skalia, Stimenia, Therma, Vathis, Vlihadia, Vothini Wichtige Telefonnummern auf Kalymnos: von Deutschland Vorwahl 0030 Innergriechische Vorwahl 22430 Polizei 29301 Rathaus 59141 Hafenamt 29304 Fernmeldeamt 29599 Post 28340 Taxi 50300 - 50303 Krankenhaus: Kalymnos 28851 od. 23025 Att.: Die Rufnummern können sich ändern. Wird von Dodekanes-Info aktualisiert.
Dodekanes-Info
Informationen zur Dodekanes Insel Kalymnos Geschichte Kalymnos hat eine grosse geschichtliche Vergangenheit. In der Antike waren die Inseln Kalymnos und Leros unter dem Namen " Kalydnea " bekannt. Bewohnt wurde Kalymnos schon zur prähistorischen Zeit und war in sieben Gemeinden geteilt, die alle schon zu diesem Zeitpunkt demokratisch regiert wurden. In der archaischen Zeitepoche trat Kalymnos dem " Sechsstädtebund " ( Hexapolis ) bei. In der Folgezeit wurden die Lager mehrmals gewechselt. So gehörte Kalymnos zur Zeit der Persischen - und Peleponneskriege der Seite des Delisch - Attischen Seebundes an. 333 v. Chr. von Ptolemeos befreit, schloss sich die Insel den Römern an. Anfänglich wurden den Inselbewohnern viele Privilegien eingeräumt, um dann nach kurzer Zeit mit sehr hohen Steuern und Abgaben belegt zu werden. Rom plünderte Kalymnos aus und raubte deren Schätze. Kalymnos war vollkommen verarmt. Die Inselbewohner lebten von der geringen Landwirtschaft. Langsam besannen sich die Einwohnen auf die Verbundenheit mit dem Meer und entwickelten eines der grössten Zentren der Schwammtaucherwirtschaft. Das Inselvolk erlangte durch diese Tätigkeit wieder Ruhm und Reichtum. In der byzantinischen Epoche begann die Zeit der Piratenangriffe und Naturkatastrophen, für die Insel hatte dies verheerende Folgen. Die Piraten nahmen das letzte Hab und Gut der Insulaner, und das grosse Erdbeben von 535 veränderte die Landschaft und Inselform. Kurz unter dem Einfluss der Byzantiner, mit Sitz in Nikaia, wird Kalymnos um 1306 vom Johanniterorden übernommen, um bis in das Jahr 1522 unter deren Herrschaft zu verbleiben. Auch in dieser Zeit war die Insel Kalymnos grossem Leid ausgesetzt. Erdbeben und Angriffe von Piraten und Türken quälten das Inselvolk. Nach und nach schaffte man Waffen an, um sich gegen Überfälle zu verteidigen. Die Herrschaft der Türken dauerte bis in das Jahr 1912. Nun begann eine weitere gnadenlose Zeit, die harte Unterjochung durch die Italiener. Erst 1948 wird Kalymnos mit dem Mutterland Griechenland wieder vereint.
Horio
Hafen Pothia
Blick auf den Hafen Pothia
Dodekanes-Info Insel Kalymnos
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